Yachtclub Theresianische Militärakademie

ÖSTERREICHISCHE
HOCHSEE-STAATSMEISTERSCHAFT
2014

(Nachtrag zum Homepage-Artikel vom 02.11.2014)


yctm - Österreichische Hochsee-Staatsmeisterschaft 2014

Auf unserer Homepage wurde mit Artikel vom 02.11.2014 bekannt gegeben, dass das Regattateam des YCTM anlässlich der Teilnahme bei der Österreichischen Hochsee-Staatsmeisterschaft vor Biograd in der Zeit von 18. – 22.10.2014

Vizestaatsmeister 2014

geworden ist.

 

Neben den bewährten Mitgliedern unseres Regattateams – Skipper Klaus PITTER, Gregor SEIDL, Josef KORNFELD, Herbert WIEDNER, René PLASCHKA, Marco MITTERMEIR, Erwin LANG – war auch Luis GAZZARI (ehemaliger Chefredakteur der „YACHTREVUE“) als Taktiker mit an Bord (im folgenden Bild rechts mit der roten Jacke).

yctm - Österreichische Hochsee-Staatsmeisterschaft 2014

Seine Eindrücke von der Hochseestaatsmeisterschaft hat er mit folgenden Worten zusammengefasst:

Silber glänzt fast wie Gold

Das Team Yachtcharter Pitter holt bei der Österreichischen Hochsee-Staatsmeisterschaft in der One-Design-Klasse in der Adria

überraschend den Vizemeistertitel

Es ist der alljährliche Höhepunkt der österreichischen Offshore-Regattaszene: Die regelmäßig im Oktober vor Biograd an der kroatischen Küste in Szene gehende Hochsee-Staatsmeisterschaft wird vom Österreichischen Segelverband in Zusammenarbeit mit der steirischen Charterfirma Pitter veranstaltet. Heuer gingen in drei Klassen insgesamt 38 Teams an den Start, davon allein 19 in der gewohnt stark besetzten One-Design-Klasse, in der die Teams auf gleichwertigen Yachten vom Typ Bavaria 40 S gegeneinander antraten. In dieser Kategorie ging es auch um Staatsmeisterehren, in den offenen Klassen mit und ohne Spi um normale Meister- bzw. Klassenmeistertitel.

Klaus Pitter trat wie gewohnt mit seiner erfahrenen Mannschaft an, in der beinahe ausschließlich Mitglieder vom Yachtclub Theresianische Militärakademie standen.

 yctm - Österreichische Hochsee-Staatsmeisterschaft 2014

Bei anfangs eher leichten Winden konnten Pitter und seine Männer von Beginn an mit den Besten mithalten, nur gegen Christian Binder war kein Kraut gewachsen. Binder, seines Zeichens zweifacher Olympiateilnehmer im 470er, Soling-Europameister und Segelmacher, durfte auf ein enorm starkes Team vertrauen, in dem neben ihm unter anderen der mehrfache Staatsmeister Rene Mangold am Steuer und Thomas Czajka, Hochseestaatsmeister 2012, standen. Binder & Co gewannen schließlich alle Wettfahrten.

Die Entscheidung im Kampf um die Silbermedaille fiel in der abschließenden Langstrecke, die bei kräftigem Südwind einen direkten Schlagabtausch zwischen Pitter und der Mannschaft um Günther Lux vom UYC Attersee sah.

Bei Lux steuerte der ehemalige Soling-Olympiasegler Michael Farthofer, für die Taktik zeichnete Andreas Hagara, einst im Tornado Weltmeister und Olympiavierter, verantwortlich.

Die Atterseer waren zwar stärker eingeschätzt worden, standen aber schließlich gegen Klaus Pitter auf verlorenem Posten. Sowohl in segeltechnischer Hinsicht, als auch taktisch, ließen die Pitter-Burschen rein gar nichts anbrennen und hielten die Atterseer konsequent auf Distanz. Der Vorsprung in der Gesamtwertung war schließlich deutlich.

Auf Platz vier landete mit Peter Steinkogler vom Traunsee ein weiterer Topsegler, und auch auf den Plätzen fünf bis neun finden sich eine Reihe hervorragender Spitzensegler. Der Hochsee-erfahrene Andreas Hanakamp musste sich heuer mit seinem Steuermann Ernst Hofmann beispielsweise mit Rang neun zufrieden geben.

Für Klaus Pitter ist der Vizestaatsmeistertitel sein bisher größter Erfolg; das gute Abschneiden hatte sich jedoch schon im Laufe der Saison abgezeichnet: Mit seinem MILAK-Team hatte Pitter beim Kornati Cup Platz 3 belegt, bei der Offshore Challenge kurz vorher
Platz 2.

Pitter führt die Gründe für den Erfolg vor allem auf das gute Teamwork zurück: „Bei meinen Burschen läuft alles wie am Schnürchen und die Manöver stets völlig reibungslos!“

Dass Pitter auch als Veranstalter mit der reibungslosen Abwicklung der Staatsmeisterschaft zufrieden sein durfte, sei nur nebenbei erwähnt. Dafür war ja auch in erster Linie Pitters rechte Hand, Susi Deimling, verantwortlich, die dem Boss den Kopf fürs Segeln freihielt.

(Luis Gazzari)

Wie sich an den im Artikel erwähnten Namen erkennen lässt, hat sich unser Regattateam im Kreise der Besten der Szene etabliert, wofür hiermit nochmals höchste Anerkennung gezollt und zu diesem Erfolg herzlichst gratuliert wird!


Für den YCTM
Michaela Bauer

(Schriftführerin)