Yachtclub Theresianische Militärakademie

YCTM Segeltörn
Teilnahme an der
Flottille
„Gedenkveranstaltung 100 Jahre Kriegsende 1. WK und
Versenkung des letzten österreichischen Kriegsschiffes, der
S.M.S. Szent ISTVAN“

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Der YCTM veranstaltet vom 12.05 – 19.05.2018 einen gemeinschaftlichen Segeltörn auf der Route der S.M.S. Szent ISTVAN mit  folgendem Programm:

  • Gedenkflottille
  • Stadtführung Pula, Vorträge zum Thema K&K Marine, Vortrag zur letzten Fahrt der Szent Istvan durch K & K Marine Archiv.
  • Nachsegeln des letzten Kurses des Schlachtschiffes SMS Szent Istvan von Pula bis zum Ort der Versenkung. 

YCTM Segeltörn Details

 

 

  • Samstag 12.05.2018
    Anreise Pula Marina Veruda, Schiffsübernahme,  
    Vortrag mit inkludiertem Abendessen
  • Sonntag 13.05.2018
    Segeln Pula Marina Veruda – Losinj
    (Strecke der St. Istvan )
    Ankern bei Susak, Selbstverpflegung
  • Montag 14.05.2017
    Segeln Susak - Premuda
    Vortrag, Abendessen (nicht im Preis inkludiert)
  • Dienstag 15.05.2018
    Segeln Premuda - Ilovic mit
    Kranzniederlegung am Ort des Untergangs
    Vortrag, Abendessen (nicht im Preis inkludiert)
  • Mittwoch 16.05.2018
    Segeln Ilovic - Susak
    Ankern, Selbstverpflegung
  • Donnerstag 17.05.2018
    Segeln Susak - Pula Marina Veruda
    Selbstverpflegung
  • Freitag 18.05.2018
    Busfahrt nach Pula Stadt, Stadtführung, Marine Museum, Rückfahrt in die Marina
    (fakultativ freies Segeln im Gebiet Pula)
    Abschlussabend mit inkludiertem Abendessen
  • Samstag 19.05.2018
    Schiffsrückgabe
    Abreise

 

Organisatorisches

  • Kosten: € 650.-
    zuzüglich Bordkasse, An– und Abreise
  • Leistungen:
    Charter der Segelyachten (~ 46 Fuß)
    Koje an Bord
    2 inkludierte Abendessen - Pula Veruda
    Taxen, Stadtführung, Eintritt im Marine Museum, Vorträge, 1x Transfer  Marina Pula Veruda <=> Pula Stadt,
    Marine Vortragender
    Skipper & Co-Skipper
  • Limitierung: 30 Personen
  • Interessierte melden sich bitte bis längstens 10.12.2017 bei  Schriftführerin Michaela BAUER unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anmeldeschluss inkl. Anzahlung von € 300.-: 10.01.2018
  • Über die Reihung entscheidet das Anmeldedatum. Der Platz gilt nach Einlangen der Anzahlung als fix.
  • Die Restzahlung von € 350.- hat bis 31.03.2018 zu erfolgen. Bei Nichtbezahlung des Restbetrages verfällt die Anzahlung.

 

 

 Allgemeines:

  • Marinagebühren und Treibstoff werden aus der Bordkasse bezahlt.

 


Informationsabend

  • Im Zuge des monatlichen Clubabends wird am Mittwoch - 29.11.2017  19:00Uhr - ein Informationsabend stattfinden.

    Griechisches Restaurant "O.L.Y.M.P"
    2700 Wiener Neustadt, Neuklostergasse 1

 

S.M.S Szent István
Quelle Wikipedia

Die SMS Szent István war ein Schlachtschiff der k.u.k Kriegsmarine. Benannt war es nach dem ungarischen Nationalheiligen, dem Heiligen Stefan (ungarisch: Szent István). Dies geschah als Anerkennung für den ungarischen Teil der Doppelmonarchie.
Die Szent István, die als modernstes Schiff der k.u.k. Kriegsmarine galt, wurde am 10. Juni 1918 in der Adria vor der Insel Premuda von einem italienischen Schnellboot durch zwei Torpedotreffer versenkt. Der Untergang wurde dabei filmisch festgehalten.

Am 27. Februar 1918 war Miklós Horthy zum Flottenkommandanten ernannt worden. Dieser beschloss, alle vier Dreadnoughts der Flotte im Rahmen einer großangelegten Marineaktion in der südlichen Adria einzusetzen, um die italienische Sperre der Meeresenge von Otranto zu durchbrechen. Um über dieses große Ereignis zu berichten, ließ Horthy auf die Tegetthoff ein Team des k.u.k. Kriegspressequartiers sowie auf sein Flaggschiff den bekanntesten Reporter des Reiches, Egon Erwin Kisch, an Bord bringen. Am 8. Juni liefen die Viribus Unitis und die Prinz Eugen mit sieben Begleitfahrzeugen aus Pola aus, tags darauf folgten die Szent István unter Linienschiffskapitän Heinrich Seitz, der auch die Abteilung kommandierte, sowie die Tegetthoff. Als Begleitschutz standen lediglich ein Zerstörer und sechs Torpedoboote zur Verfügung. Bis dahin hatte die Szent István 883 Tage ihrer insgesamt 937 Tage umfassenden Dienstzeit im Hafen gelegen, weswegen die Besatzung keinerlei Erfahrungen zur See sammeln konnte.[1] Da aus Geheimhaltungsgründen die Mannschaft an der Hafenbarrikade nicht informiert war, konnte man nicht wie vorgesehen um 21 Uhr, sondern erst um 22:15 Uhr den Hafen verlassen. Um den Zeitverlust aufzuholen, ging das Schiff erstmals in seiner Dienstzeit auf Höchstgeschwindigkeit. Dies und die frisch gebunkerte, noch feuchte Kohle verursachten eine starke Rauchfahne.
Bei der Insel Lutrošnjak nahe Premuda kamen die beiden italienischen Motortorpedoboote MAS 15 und MAS 21 unter dem Kommando des Korvettenkapitäns Luigi Rizzo von einer ereignislosen Patrouillenfahrt zurück.
Rizzo bemerkte am 10. Juni um 3:15 Uhr in der ersten Morgendämmerung, von Norden kommend, eine große Rauchfahne. Im Schutze der Dunkelheit durchbrachen die Boote mit langsamer Fahrt den Geleitschutz. Die beiden Torpedos der MAS 15 trafen um etwa 3:30 Uhr die wegen eines Schadens am Hauptwellenlager nur noch 14 kn laufende Szent István aus etwa 600 m an Steuerbord, während die der MAS 21 ihr Ziel verfehlten. Beide Boote konnten nach Ancona entkommen.
Der erste Torpedo traf in der Höhe des Schotts zwischen den beiden Kesselräumen, der zweite in der Höhe des achteren Kesselraums. Es kam zu starken Wassereinbrüchen, woraufhin die Feuer der Kessel an der Steuerbordseite gelöscht werden mussten. Die Szent István steuerte mit einer Geschwindigkeit von 4,5 Knoten die Insel Molat an, da die zwei vorderen Kessel der Backbordseite weiterhin funktionierten. Die Tegetthoff versuchte dreimal, die Szent István in Schlepp zu nehmen, jedoch musste dies zweimal wegen falscher U-Boot-Warnungen abgebrochen werden. Beim dritten Versuch wurden die Taue wegen der Kentergefahr wieder gekappt. Als gegen halb sechs auch die letzten zwei Kessel wegen Explosionsgefahr gelöscht werden mussten und der Rumpf mehr als 30° Schlagseite hatte, war das Schiff verloren. Um 6:05 Uhr kenterte die Szent István und um 6:12 Uhr verschwand sie unter der Wasseroberfläche. Die Verluste beliefen sich auf vier Offiziere und 85 Mannschaftsgrade, außerdem gab es 29 Verletzte. Nach dem Verlust des Schiffes wurde die gesamte Aktion gegen die Otranto-Sperre abgebrochen.
Der Untergang des Schiffes wurde von dem Kriegspresse-Kamerateam an Bord der Tegetthoff gefilmt. Der Film ist ein heute noch häufig in den Medien gezeigtes Zeitdokument und wird meist verwendet, um die Verwundbarkeit von großen Schiffen gegen Unterwasserangriffe zu verdeutlichen. Auffallend ist die auf den Bildern erkennbare scheinbare Gelassenheit der Mannschaft kurz vor dem Überrollen des Schiffes. Als dies dann mit überraschender Schnelligkeit passierte, versuchten viele Matrosen, sich über Reling und Bordwand zum nach oben drehenden Kiel zu retten. Neben der im Zweiten Weltkrieg gesunkenen Barham ist die Szent István das einzige Schlachtschiff, dessen Untergang gefilmt werden konnte.