Yachtclub Theresianische Militärakademie

 

RÜCKBLICK
auf den
SPLEISSKURS

 

An den Samstagen 30.01.2016 und 06.02.2016 hielt unser Klubmitglied Karl EBERL in der MilAk im Lehrsaal „Kolin“ einen Spleißkurs ab.

Der Zustrom war bei den Anmeldungen derart heftig, dass der Kurs eben an zwei Samstagen abgehalten werden musste. Diese Aufspaltung war erforderlich, damit Karl EBERL die Arbeiten der lernwütigen „Schüler“ überblicken und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen konnte.

Da das Kursangebot auf unserer Homepage ausgeschrieben wurde – und offensichtlich in ganz Österreich das einzige Angebot zum Erlernen verschiedener Spleißarten war - hatten wir auch einige vereinsfremde „Gastschüler“. 

Es wurde also verschiedenstes Werkzeug parat gelegt

(vom Marlspieker über Seile bis hin zu Klebebändern, Scheren und was man halt sonst noch alles so benötigt) und die Schüler wandten sich mit erwartungsvoller Miene dem Start des Kurses zu.

Karl EBERL als Mann der Tat ging ohne große Umschweife direkt zur Sache und schon wurde die erste Spleißart erklärt.

Die Kursbesucher gingen ans Werk und nach kürzester Zeit fragte sich bereits zB unser Herr geschäftsführender Präsident, wie denn der Nachbar das macht ….

Unser „Gastschüler“ Felix (ein Schlosser aus Graz, der seine Stahlseile spleißen möchte) war so angetan, dass er endlich spleißen lernen durfte, dass er sein Werk gleich noch vor dem wirklichen Beginn seiner Arbeit ans Herz drückte und vor Seligkeit dabei die Augen schloss.

Meine Wenigkeit hatte zu diesem Zeitpunkt das Lachen noch nicht verlernt

und unser Klubmitglied Georg HALWACHS fragte sich bereits, wie das Zusammenspiel seiner Finger mit den Kardeelen des Seiles wohl funktionieren sollte.

Auf den Punkt gebracht:

Es war Zeit, dass unser Kursleiter Karl EBERL einschritt:

Da wurde zB unserem Klubmitglied Leopold TSCHOKERT geholfen

und sein Sitznachbar, unser werter Herr Kassier Mag. Herbert HÖRANDNER, partizipierte daran auch gleich mit, was Karl EBERL mit seinen spleißkundigen Händen hier vorführte.

Letztendlich gelangen die Arbeiten jedoch

(hier im Bild mein – etwas verwoadageltes, aber doch finalisiertes – Ergebnis J).

Im nächsten Programmpunkt versuchte Karl EBERL, uns zu animieren, einen Augspleiß anzufertigen.

und dann noch einen Rückspleiß.

Unsere Ausbildungsleiterin Eva PIETSCH konnte in Summe ein besonders feines Ergebnis ihres Handwerks präsentieren

und gab es letztendlich zufriedene Gesichter.

Es ergeht seitens des Vorstandes und der mitwirkenden „Schüler“ ein herzlichstes Dankeschön an Karl EBERL, dass er seine spleißtechnischen Fähigkeiten an Interessierte weitergegeben hat. Dieses Angebot stellt in Österreich wirklich eine Rarität dar.

Für jene Leser dieses Berichtes, deren Interesse geweckt wurde: Macht öfters einen Blick auf unsere Homepage, denn Karl EBERL beabsichtigt – vielleicht bereits im Herbst 2016 – eine Fortsetzung dieser Ausbildungsreihe!

Michaela BAUER
(Schriftführerin)