Yachtclub Theresianische Militärakademie

 

RÜCKBLICK
auf unsere
PYROTECHNIK-Ausbildung 2016

Im Rahmen der jährlichen FB 2-/FB 3-Ausbildung stand am Montag, dem 08.02.2016 (Theorie), und am Mittwoch, dem 10.02.2016 (Praxis), die Ausbildung bezüglich der Handhabung (und des Hintergrundwissens bzw. der rechtlichen Vorschriften) von pyrotechnischen Signalmitteln auf See am Programm.

 

Wie jedes Jahr beteiligte sich an diesem Ausbildungsteil der KYC aus Mödling unter der Leitung von DI Harald MELWISCH, sodass sich eine stattliche Anzahl von Zuhörern im Lehrsaal befand.

 

 

Unser für diese Ausbildung befugtes und überaus versiertes Klubmitglied Karl EBERL stellte am 08.02.2016 die verschiedenen Seenot-Signalmittel mittels Beamer vor

 

 

 

und hatte auch welche zur Ansicht mitgebracht, wobei er immer wieder insbesondere auf den sicheren Umgang mit diesen Seenotmitteln hinwies und die diesbezüglichen Gefahren für Mensch und Schiff (Verbrennungen, etc.) aufzeigte.

Er stellte auch eine Signalpistole vor, mit welcher Leuchtkugeln abgeschossen werden können, wobei er hiezu genau ausführte, wie die Einfuhrbestimmungen in die gängigen Segelreviere aussehen und wie man die Pistole richtig hält, damit es zu keinen Verletzungen kommen kann.  

Nach dem Vortrag über die verschiedenen Typen von Seenotrettungsmitteln, in welchen Situationen sie – sinnvoll! - gebraucht werden können bzw. wann der jeweilige Typus zur Verwendung kommen soll, den zu ergreifenden Schutzmaßnahmen zum sicheren Umgang und den Ausführungen über die gesetzlichen Bestimmungen entließ Karl EBERL die Zuhörer, um am

Mittwoch, dem 10.02.2016, mit ihnen „am echten Objekt“ die Praxis zu üben.

Ausgerüstet mit Sicherheitshandschuhen und Schutzbrille ging es bei Wind in Sturmstärke (also unter für eine Seenotsituation durchaus plausiblen Wetterverhältnissen) in die Schottergrube.

 

Karl EBERL zeigte nochmals die verschiedenen Typen der Pyrotechnischen Signalmittel,

 

 

 

wies wieder eingehend auf die Sicherheitsbestimmungen hin und ließ die Auszubildenden sodann unter intensiver Beobachtung betreffend des sicheren Umganges die Signalmittel abschießen.

 

 

Um jegliche Brandbildung hintanzuhalten, wurde er von einem Mitglied des KYC unterstützt, wofür ein „Dankeschön“ ausgesprochen wird.

 

Die „Schüler“ agierten mit höchstem Respekt vor diesen Rettungsmitteln und so konnte der praktische Kursabend ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch den starken Wind ergaben sich bei der Abfeuerung der Geschoße fulminante Lichtgebilde.

 

 

 

 

Nach ca. 2 Stunden war diese höchst anschauliche Vorführung und Selbsterprobung beendet

 

und die – ausnahmslos völlig durchfrorenen - Probanden gingen entweder nach Hause oder zu einer wärmenden Abendmahlzeit ins „Fliegerstüberl“.

Der Vorstand und die Ausbildungsleiterin des YCTM, Eva PIETSCH, danken unserem Pyrotechniker Karl EBERL herzlich, dass er den Vortrag gehalten hat, sowie sich um den Schießplatz gekümmert und es ob seines eigenen fundierten Wissens ermöglicht hat, dass die Pyrotechnik-Ausbildung als Fixpunkt des jährlichen Klubgeschehens angeboten werden kann.

Ein „Dankeschön“ ergeht auch an Eva PIETSCH, Harald PETERSILKA und Charly WEITZBAUER für das für diesen Bericht zur Verfügung gestellte Bildmaterial.

Für den Vorstand und für die Ausbildungsleiterin
Michaela BAUER
(Schriftführerin)